Health-Trend: Kaffeebohnen kauen

Kaffeebohnen kauen

Der Kaffeebaum wächst in Afrika schon sehr viel länger, als er Lieferant unseres Lieblingsgetränks ist. Auf die Idee, die Bohnen zu pflücken, zu schälen, zu rösten, zu mahlen und dann mit heißem Wasser aufzugießen, muss man erst einmal kommen.

Aber sogar schon vor dieser folgenreichen Erfindung waren die Bohnen ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel: Sie wurden von Mensch und Tier einfach gegessen. Auch heute noch ist es im Ursprungsland der belebenden Bohne üblich, die Muntermacher zu kauen, eingeweicht und mit passenden Kräutern garniert.

Kaffeebohne gegen Mundgeruch

Den hierzulande so begehrten Süßigkeiten kaben Kaffebohnen einiges voraus: Sie machen wegen des enthaltenen Koffeins munter, beleben den ganzen Körper durch zahlreiche Antioxidantien und Aromen und bringen fast keine einzige Kalorie auf die Waage. Die Müdigkeit wird durch Kaffeebohnen kauen sogar schneller vertrieben als durch das Trinken. Und selbst Mundgeruch soll sich verflüchtigen, wenn man zwischendurch mal ein Bohne zwischen die Zähne nimmt.

Kaffeebohnen kauen

Allerdings können ein paar Böhnchen zuviel auch wegen der enthaltenen Säuren zu Sodbrennen führen, und der angeregte Körper möchte abends ungern schlafen gehen.

Ein Extremfall von gegessenen Kaffeebohnen bildet übrigens der 600 Euro pro Kilogramm teure „Kopi Lowak“. Der ursprünglich aus Sumatra stammende Edel-Kaffee besteht aus Kaffeebohnen, die von Zibetkatzen verdaut und ausgeschieden wurden und duch die Darm-Enzyme einen ganz besonders exquisiten Geschmack entwickeln sollen.

Man kann die Bohnen aber auch nach wie vor selber essen, ohne Katzen dazwischen.

Kaffeebohnen kauen

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