Siemens Kaffee-Ingenieur Schneiderbauer: Temperatur voll im Griff #Video

Gottfried Schneiderbauer leitet das Entwicklungslabor der BSH in Traunreut

Im Kaffee-Kompetenzzentrum der BSH in Traunreut wird jeden Tag daran gearbeitet, dass wir zuhause ausgezeichneten Kaffee und Espresso trinken können. Das sagt Gottfried Schneiderbauer – und der muss es wissen. Er leitet dort im bayrischen Chiemgau das Entwicklungslabor und ist zuständig für die Entwicklung der Siemens Kaffeevollautomaten.

„Am Anfang war ein weißes Blatt Papier“, erzählt der Ingenieur. „Mit einem kleinen Team von vier Leuten haben wir begonnen, uns über die Entwicklung eines Kaffeevollautomaten Gedanken zu machen, der den Ansprüchen unseres Hauses genügt.“

Herausgekommen ist nach „mehrjähriger Arbeit als erstes Gerät unsere EQ.7“. Das war 2008 und „ein toller Erfolg“, freut sich Schneiderbauer. Aber noch lange nicht das Ende. Schließlich wird ja fleißig weiterentwickelt in der Traunreuter Ideenschmiede.

2013 wurde die EQ.8 Reihe präsentiert, auf der IFA im vergangenen Jahr der kleine Bruder EQ.6.
Das Team ist inzwischen auf 100 Ingenieure angewachsen, die sich nur dem Thema Vollautomat widmen. „Um das Kaffee- und Bedienerlebnis weiter zu optimieren“, wie der Chef-Entwickler sagt – auch in Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal aller Geräte der EQ-Reihe ist laut Schneiderbauer die konstante Brühtemperatur. Denn die Siemens-Ingenieure haben es geschafft, das, was in einer Kaffeebar richtig große Boiler erledigen, in kompakte vollautomatische Geräte zu packen, die die Temperatur immer auf gleicher Höhe halten.

Die ideale Brühtemperatur eines perfekten Espressos liegt zwischen 90 °C und 95 °C. Ist die Temperatur zu niedrig, wird nur ein Teil der Aromastoffe aus dem Kaffee gelöst, bei zu hoher Temperatur schmeckt der Kaffee schnell verbrannt. Durch das sogenannte „sensoFlow„-System der EQ-Geräte wird die Temperatur nicht nur beim Aufeinandertreffen von Kaffeepulver und Brühwasser auf idealer Höhe gehalten, sondern während des gesamten Brühvorgangs – was entscheidend ist für den optimalen Geschmack.

Die innovative Technik, die die richtige Brühtemperatur ermöglicht, nennen die Siemens-Ingenieure „Intelligent Heater inside“.

„Es spielt keine Rolle, welchen Kaffee man trinkt und ob es der erste, zweite oder dritte ist“, sagt der Fachmann. „Wir haben die Temperatur voll im Griff – und können mit den Vollautomaten Kaffee immer optimal brühen.“

So wie richtig guter Kaffee eben schmecken soll.

+Links: Siemens Kaffeewelt

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